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21.03.2019

Christopher Wünsche als Key Note Speaker beim Brand Day in Stuttgart

Beim Brand Day am 21.03.2019 in der Staatsgalerie Stuttgart, ausgerichtet von Monotype, präsentierten zahlreiche Agenturen und Markenexperten aktuelle Projekte und Insights zur Markenführung im Schwerpunktthema Mobilität. Christopher Wünsche, Gründer und Managing Partner von Truffle Bay, eröffnete de Veranstaltung mit seiner Keynote zur "Zeitenwende in der urbanen Mobilität".

Ausgehend von der These, dass die Mobilität von heute nicht die Mobilität von morgen sein kann, beleuchtete Christopher Wünsche insbesondere die aktuellen Entwicklungen in der Automobilindustrie – die zunehmend kritische gesellschaftliche Haltung gegenüber der Automobilität insgesamt, den selbstbewussten Auftritt von Sixt mit seinem neuen integrierten Mobilitätsangebot sowie die Bestrebungen von Anbietern des öffentlichen Nahverkehrs, ebenfalls integrierte, intermodale Mobilitätslösungen anzubieten, wie z. B. die Berliner Verkehrsbetriebe es mit ihrer neuen Marke Jelbi vormachen, vor allem aber die bemerkenswert weitereichende Allianz von BMW und Daimler mit der neuen "Now"-Markenfamilie und auch im Hinblick auf autonomes Fahren.
Aus Markensicht hat vor allem die Transformation vom Hersteller von Fahrzeugen zum Anbieter indiviueller, mittelfristig auch autonomer Mobilität einen fundamentalen Einfluss auf die etablierten Herstellermarken. Kundenbedürfnisse und Entscheidungstreiber, die Rolle der Hersteller in der Wertschöpfung, die notwendigen Kernkompetenzen für eine erfolgreiche Zukunft und die grundsätzliche Wettbewerbslogik verändern sich radikal und dauerhaft – und stellen langjährige Erfolgsmodelle damit vor enorme Herausforderungen.
Kooperationen wie die zwischen BMW und Daimler können hier sinnvoll sein, um sich der massiven Konkurrenz aus Asien, aus angrenzenden Branchen – wer weiß schon, wann Amazon auch den Mobilitätsmarkt für sich entdeckt?! – und seitens neuer Mobilitätskonzepte wie Flugtaxis u.ä. zu erwehren. Doch aus Marken- und auch unternehmenskultureller Sicht, sind solch umfassende Kooperationen bei gleichzeitiger Konkurrenz ("Frenemies") natürlich alles andere als ein Selbstläufer. Die eigene Identität zu bewahren, sowohl die Markenindentität als auch die kulturelle Identität als Organisation, wird entscheidend sein, um nicht im Rahmen eines solchen Joint Ventures – der schwierigsten Form der Zusammenarbeit – jahrzehntelang aufgebautets Markenkapital zu gefährden.
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Fotos: Monotype
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